Fünf kurze Empfehlungen – Januar

Ich hab so einige tolle Serien auf meiner Liste stehen, die drauf warten empfohlen zu werden. Manchmal muss man vielleicht auch gar nicht so ausufernd informiert werden, deswegen startet hiermit der Versuch einmal im Monat fünf sehenswerte Formate kurz vorzustellen. Los geht’s.

Lillyhammer (Netflix)

Sensationell lustige Geschichte über einen Bilderbuch-Mafiosi, der im Zeugenschutzprogramm in Lillehammer in Norwegen allerlei Unfug anstellt. Inklusive massenweise Schnee, norwegischen Rockern und einem grandiosen Steven van Zandt in der Hauptrolle.

3% (Netflix)

Dystopisches brasilianisches Drama um eine Welt in der eine kleine Gruppe von Auserwählten dem Leben im Slum entgehen kann, wenn sie in einem an die Hunger Games erinnernden Test bestehen.
(Sensationelles Beispiel, wie Synchronisation auch funktionieren kann, wenn man mehr Wert auf eine gute Übersetzung und schauspielerisches Talent der Synchronsprecher legt, als wie in deutschen Produktionen übliche auf die Lippensynchronität. Es lohnt sich absolut die englische Tonspur zu wählen, wenn man kein Portugiesisch kann.)

True Blood (Sky)

Vampire haben gerade beschlossen kollektiv aus dem Closet rauszukommen, weil ein japanischer Blutersatz, das sog. Tru Blood, es ihnen theoretisch erlaubt auch ohne Menschenopfer zu überleben. Mit sehr viel Südstaaten-Charme wird von den Abenteuern der bezaubernden Sookie Stackhouse und ihrem Kavalier dem Vampir Bill erzählt. Natürlich gibt es auch sonst einiges an übernatürlichen und illustren Charakteren. Sky hat die gesamte Serie mit sieben Staffeln auf Abruf. Absolute Empfehlung für Vampir-Fans, wenn auch die Qualität in den letzten Staffeln ein wenig nachlässt.

Westworld (Sky)

Western trifft Science Fiction, wirklich eine wilde Mischung, die in diesem Fall aber recht gut funktioniert. Ein sensationeller Anthony Hopkins in der Rolle des verrückten Professors, der die vermeintlich perfekte KI erschaffen hat und mit ihr eine Welt in der es für reale Menschen keine Konsequenzen zu geben scheint. Der Plot ist nicht immer rund, aber im großen und ganzen ein recht lohnenswertes TV-Event. Vor allem wegen der tollen sehr cinematischen Aufnahmen.

Life of Elise (Youtube)

Elise ist für mich die Real-Live-Inkarnation von Pippi Langstrumpf. Mit roten Haaren und bunten Klamotten erzählt sie von ihrem bunten Leben im dänischen Odense. Gerade ist sie zusammen mit ihrem Karnickel Luna umgezogen. Noch hat ihre neue Wohnung nicht den gleichen wunderbaren Hippie-Zauber wie ihr vorheriges Domizil, aber gerade die Geschichte vom Umzug, die sie während dem täglichen Vlog-mas Youtube-Event erzählt, ist recht unterhaltsam anzuschauen. Ich mag ihren Vlogging-Stil sehr gerne und ich bin gespannt, wo sie sich damit in diesem Jahr hinentwickelt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s